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DGPs - Rahmen-prüfungsordnung Psychologie

Infos zum Numerus Clausus beim Psychologiestudium

 

Psychologie studieren

 

Diese Webseite soll einige wichtige Aspekte des Psychologie Studiums erläutern. Dazu geben wir kurze Einführungen in Themengebiete und berichten über Wege, auf denen man Psychologie studieren kann.

Psychologie bedeutet übersetzt die Lehre von der Seele und stellt somit den Menschen mit seinem Denken, Fühlen und Handeln in den Mittelpunkt.

Die meisten Bereiche der Psychologie sind dabei den Naturwissenschaften zuzuordnen und die Psychologie dient auch vielen anderen Fachbereichen als Hilfswissenschaft.
Um das Studium beginnen zu können, sind einige Voraussetzungen vonnöten.

Zum einen sollte das Abitur mit einem möglichst guten Durchschnitt bestanden worden sein (siehe Numerus Clausus zu diesem Thema). Dabei einen Richtwert festzuhalten ist schwierig, da dies beispielsweise auch vom Studienort abhängt und von Jahr zu Jahr schwankt, allerdings kann man wohl sagen, dass es mit einem Abitur welches schlechter als 2,0 ist eher schwer wird, noch einen Studienplatz zu erhalten. Allerdings gibt es, wie etwa durch die Losverfahren der Universitäten, aber trotzdem noch Chancen, doch einen Platz zu erhalten und Psychologie studieren zu können.

Darüber hinaus gibt es einige weitere, eher persönliche, Voraussetzungen um Psychologie studieren zu können. Man sollte dabei die Bereitschaft mitbringen, sich mit englischen Texten zu beschäftigen, da viele Literatur zum Thema Psychologie in englischer Sprache verfasst ist. Man muss dafür kein Profi in Englisch sein, sollte sich aber klar machen, dass es nötig ist, mit englischen Texten umgehen zu können. Auch der mathematische, also im Psychologiestudium vor allem statistische Bereich, nimmt gerade zu Beginn einen gewissen Raum ein, was man sich ebenfalls klar machen sollte. Besteht also eine große Abneigung gegenüber diesem Fach sollte man sich ein Studium der Psychologie gut überlegen. Eine weitere Bereitschaft die mitgebracht werden sollte, ist die der Introspektion. Dies bedeutet, dass man bereit sein sollte, sich selbst zu erkennen und zu erforschen und sich selbst auch anderen zu öffnen. Diese Fähigkeit wird spätestens in der Ausbildung in der klinischen Psychologie, sollte man diese als Schwerpunkt wählen, zu einer wichtigen Basis.

Durch die Bolognakonferenz 1999, die das Ziel hatte, die europäischen Studiensysteme und auch Studienabschlüsse zu vereinheitlichen, wurde auch im Fach Psychologie von Diplom auf Bachelor und Master umgestellt.

Durch diese Umstellung hat sich verändert, dass die Hochschulen durch das neue System mehr Freiheiten haben, die Inhalte und Ausgestaltung selber zu wählen. Der Aufbau des Studiums unterscheidet sich also zwischen den unterschiedlichen Universitäten, muss aber in den Grundzügen den Vorgaben, die von der Deutschen Gesellschaft für Psychologie als Rahmenprüfungsordnung verabschiedet worden sind, folgen.

Die Bereiche, die bearbeitet werden sind dabei die gleichen wie im Diplomstudiengang, allerdings verteilen diese sich anders auf Bachelor und Master.

Das Studium an sich ist dabei stets aus Grundlagen- und Anwendungsfächern zusammengesetzt. Zu den Grundlagenfächern gehören dabei beispielsweise die Methodenlehre, die Sozial- oder die Entwicklungspsychologie. Die Anwendungsfächer hingegen beschäftigen sich eher mit praktischen Problemen und Fragestellungen aus den unterschiedlichen Anwendungsfächern. Zu diesen Fächern zählen beispielsweise die klinische und die pädagogische Psychologie, sowie Methodenfächer wie die Psychologische Diagnostik oder die Forschungsmethoden. Wer Psychologie studieren will, wird sich mit all diesen Fächern beschäftigen.

Auch muss man sich in dem Bachelorstudiengang früher als zuvor schon für eine bestimmte Richtung entscheiden. Allerdings ist der Studiengang auch modular aufgebaut, man kann sich seinen Stundenplan also relativ flexibel aus verschiedenen Modulen zusammenstellen und dadurch sein Studium auch schon in einer bestimmten Weise ausrichten.

Auch anders im Vergleich zum Diplomstudiengang ist der regelmäßige Leistungsnachweis in Form von Klausuren oder anderen Prüfungen. Darüber hinaus gehört das Sammeln von so genannten Credit-Points zum Bachelorstudiengang. In den vorgesehenen sechs Semestern müssen insgesamt 180 Credit-Points in verschiedenen Modulen erreicht werden, was durch die Teilnahme an den Seminaren und das Ablegen von Prüfungen möglich ist. Darüber hinaus sind Berufspraktika, die Teilnahme an psychologischen Studien sowie das Verfassen einer Bachelorarbeit verpflichtend.

Will man nach dem absolvierten Bachelor seine Kenntnisse im Master noch vertiefen, so muss man sich, wie zu Beginn seines Studiums, wieder neu an den Universitäten für einen Masterstudienplatz bewerben. Im Master wird sich dann auf eine bestimmte Spezialisierungsrichtung festgelegt, es werden also zahlreiche verschiedene Richtungen angeboten. Dazu zählen etwa der klinische, der pädagogische, der Wirtschafts- oder der Arbeits- und Organisationspsychologische Master. Auch der Master orientiert sich dabei inhaltlich an den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Psychologie.